Lutherhof mit Lutherhaus im Sonnenschein
©WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg, Uwe Weigel

Die Geschichte des Hauses

Vom Kloster zum Welterbe

Das Lutherhaus wurde 1504 als Augustinerkloster errichtet. Damals noch unter dem Namen „Schwarzes Kloster“ bekannt, spielte der Name auf die Kuttenfarbe der Augustinermönche an. Auch Martin Luther lebte hier ab 1508 als Mönch. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Luther bekam das Haus 1532 übereignet und bewohnte es mit seiner Familie und seiner Frau Katharina von Bora. Nach dem Tod Luthers übernahm die Universität Leucorea das Gebäude und baute es zum Stipendiatenhaus um. 

Das Mitte der 1580er Jahre errichtete Vorderhaus wurde in Erinnerung an den Förderer der Universität, August I. von Sachsen, als Augusteum bezeichnet. Im Jahre 1844 wurde das Lutherhaus von Friedrich August Stüler über 30 Jahre hinweg grundlegend saniert. Bis 1937 befand sich im Erdgeschoss des Hauses eine Lutherschule, im Jahre 1883 wurden die ersten Räume für museale Zwecke genutzt. Das Augusteum der Leucorea wird heute als zentraler Ort der LutherMuseen für die Präsentation von Sonderausstellungen genutzt. Seit 1996 zählt das Lutherhaus zum UNESCO Weltkulturerbe.

Baumaßnahmen

Aufgrund von Baumaßnahmen und der Errichtung einer neuen Dauerstellung bleibt das Lutherhaus bis 2026 geschlossen. In dieser Zeit werden die Schätze des Lutherhauses im benachbarten Augusteum präsentiert.

Impressionen

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Weitere Informationen

Öffnungszeiten Dauerausstellung

Seit dem 01. November 2023 ist das Lutherhaus geschlossen, um es einerseits zu sanieren und andererseits eine neue Dauerausstellung umzusetzen. Die Wiedereröffnung ist im Jahr 2026 geplant. 
Im Augusteum ist alternativ die Sonderausstellung „Buchstäblich Luther. Der Reformator von A bis Z“ zu sehen. Dort werden Highlightobjekte aus dem Lutherhaus ausgestellt. 

Preise
Barrierefreiheit
Öffentliche Führungen
WelterbeCard