Luthergarten mit Himmelskreuz
Luthergarten mit Himmelskreuz ©Josef Fink Verlag, Carlo Böttger

Sehenswertes entlang der Wallanlagen

Wer aus dem Trubel der Altstadt für einige Momente entfliehen möchte, kann sich an den Wallanlagen ausruhen. Im Frühling sind die Kirschblüten zum Beispiel am Stadtgraben wunderschön anzusehen, im Herbst sollten Sie die bunte Blätterpracht nicht verpassen.Im Südosten der Stadt befindet sich der Bunkerberg, der Ihnen einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung bietet. Seit 2017 können Sie auf verspiegelten Stegen laufen um immer wieder neue Blickwinkel auf die Landschaft zu erlangen. Kleine Parks und Wasserläufe durchziehen die Wallanlagen und laden Besucher zum Durchatmen ein. Auch der Tierpark von Wittenberg und einige Spielplätze haben an den historischen Wallanlagen ein Zuhause gefunden. Zum Reformationsjubiläum 2017 entstand mit dem Luthergarten an den Wittenberger Wallanlagen ein lebendiges Zeichen der weltweiten Verständigung – auch über Religionsgrenzen hinaus. An der Andreasbreite wurden fast 300 Bäume von Kirchenvertretern aus aller Welt gepflanzt, die eine Baumpatenschaft übernahmen. Auch wenn die Bäume noch im Wachstum sind, ist der Luthergarten jetzt schon ein Rückzugsort für Einheimische und Besucher aus aller Welt. Das Zentrum der Anlage bildet ein Platz in Form der Lutherrose, an deren Enden fünf Linden stehen. Entlang der Wege auf der Andreasbreite wachsen Baumarten aus allen Kontinenten und erinnern an die internationale Wirkung der Reformation. 

Luthergarten mit Stadtkirche
©LWB-Zentrum

Geschichte der Wallanlagen

Unter Kurfürst Johann dem Beständigen, der von 1525 bis 1532 Kurfürst von Sachsen war, wurde die Erneuerung der Stadtbefestigung begonnen. In den Jahren von 1526 bis 1547 sollte an der Stelle der mittelalterlichen Stadtmauer eine Wallanlage entstehen. Entlang der Stadtgrenzen wurde ein Wall aufgeschüttet, dessen Unterteil von einer breiten Mauer abgestützt wurde. Vor dem Wall verlief ein Wassergraben, der vom Elbwasser durch ein Schleusensystem gespeist wurde, und im Norden beim Franziskanerkloster sowie nach Westen vor dem Schloss ragten Rondelle zur Abwehr hervor. An einigen Abschnitten wurden Streichwehren und Bastionen errichtet, so zum Beispiel auch an der Südwestecke des Lutherhauses. Die Entfestigung wurde 1873 beschlossen und so hat sich die ehemalige Befestigungsanlage zu den grünen Wallanlagen entwickelt.

Impressionen

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Weitere Informationen

Barrierefreiheit

Der Luthergarten und viele andere schöne Ziele entlang der Wallanlagen sind barrierefrei erreichbar. Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an uns in der Tourist-Information.

Rundweg an den Wallanlagen

In unserem Flyer finden Sie eine Karte mit den Rundweg auf den Wallanlagen sowie die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang des Weges. 

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