Schloss Wörlitz
Wörlitzer Schloss ©Wittenberg Kultur e.V.

Schloss und Park Wörlitz

Die beliebteste und bekannteste Anlage des Gartenreichs ist wohl der Park Wörlitz mit dem schönen Wörlitzer Schloss. Hier erwartet Sie ein wunderschöner Landschaftsgarten, der Ende des 18. Jahrhunderts angelegt wurde und einer der frühesten und bedeutendsten Landschaftsgärten im englischen Stil auf europäischem Festland ist. Auf 112 ha Fläche schmiegen sich die insgesamt fünf Gartenanlagen um den malerischen Wörlitzer See. Mit idyllischen Seen, Brücken, Fähren und sogar Gondeln kann jeder Besucher den Park auf seine eigene Art entdecken. Das märchenhafte Wörlitzer Schloss hebt sich durch Schlichtheit und Eleganz vor anderen mitteleuropäischen Schlossbauten seiner Zeit ab und gilt als Gründungsbau des klassizistischen Baustils in Deutschland. Die reiche Innenausstattung des Schlosses ist fast vollständig aus der Bauzeit erhalten. Lassen Sie sich bei einer Führung die faszinierende Geschichte des Schlosses Wörlitz näherbringen und tauchen Sie in die Zeit Ende des 18. Jahrhunderts ein.

Gondelfahrten und Fähren im Park Wörlitz

Die Wörlitzer Anlagen des Gartenreichs sind durchzogen vom gestalterischen Element des Wassers. Seen, Kanäle und klassizistische Brückenbaukunst prägen den beeindruckenden Landschaftsgarten.

Die besondere Atmosphäre des Wörlitzer Gartenreichs entdecken Sie am besten auf den Wasserwegen. In einer Gondel sanft dahinzugleiten wie einst Fürst Franz selbst, ist ein außergewöhnliches Erlebnis. Angeboten werden Gondelrundfahrten am Tage wie auch Abendgondelfahrten mit kulinarischen Gaumenfreuden. Lauschen Sie Seekonzerten im Schoß einer romantischen Gondel oder lassen Sie sich köstlich bewirten mit Kaffee, Kuchen und verschiedenen Speisen.

Ein Rundgang in den Räumen des Schlosses

Das beeindruckende Interieur des Schlosses aus dem 18. Jahrhundert ist fast vollständig im Original erhalten und zeigt Kunst und Sammlerstücke von den Europa-Reisen des Fürsten und seines Baumeisters Erdmannsdorff. Bewundern Sie während eines Rundgangs antike Plastiken aus Rom, Pompeji und Herkulaneum, wertvolle italienische und niederländische Gemälde, kostbare klassizistische Stuckarbeiten und Wandmalereien sowie englische Keramik. Außerdem finden Sie im Schloss eine beeindruckende Ausstellung mit über 250 Jahre alten Exponaten, die Fürst Franz von zwei deutschen Weltumseglern aus Deutschland als Geschenk. Dazu zählen unter anderem das Kostüm einer tahitischen Tänzerin, zwei Streitkolben aus Tonga und eine Axt aus Neuseeland.

Noch mehr erleben im Wörlitzer Park

Gondelfahrten und Fähren im Park Wörlitz

Die Wörlitzer Anlagen des Gartenreichs sind durchzogen vom gestalterischen Element des Wassers. Seen, Kanäle und klassizistische Brückenbaukunst prägen den beeindruckenden Landschaftsgarten.
Die besondere Atmosphäre des Wörlitzer Gartenreichs entdecken Sie am besten auf den Wasserwegen. In einer Gondel sanft dahinzugleiten wie einst Fürst Franz selbst, ist ein außergewöhnliches Erlebnis. Angeboten werden Gondelrundfahrten am Tage wie auch Abendgondelfahrten mit kulinarischen Gaumenfreuden. Lauschen Sie Seekonzerten im Schoß einer romantischen Gondel oder lassen Sie sich köstlich bewirten mit Kaffee, Kuchen und verschiedenen Speisen.

Insel Stein und die Villa Hamilton

Ein Stück Italien mitten in Sachsen-Anhalt! Auf der Insel Stein finden Sie sich im Flair des Golfs von Neapel wieder und können einen Nachbau des Vesuvs bewundern. Felsengänge, Grotten, ein Loumbarium und ein antikes Theater runden das neapolitanische Flair ab. In den Sommermonaten verwandelt sich die süditalienische Landschaft in eine zauberhafte Kulisse für Theateraufführungen, Konzerte und Freilichtkino. Die Villa Hamilton, genannt nach dem Diplomaten Sir William Hamilton, liegt harmonisch eingebettet in der mediterranen Felsenlandschaft.

Das Gotische Haus im Park Wörlitz

Das Gotische Haus gehört zu den ersten neogotischen Bauten Europas und zeigt die Sammlung von Fürst Franz. Inspiriert von seinen Reisen nach England und Italien entstand das Gotische Haus als privater Rückzugsort des Fürsten Franz. Im Gotischen Haus können Sie sich selber ein Bild davon machen, wie der Fürst einst sein Leben genoss. Die mittelalterliche Ausstattung des Hauses sowie die Kunstsammlung sind noch erhalten und versetzen Sie in die Zeit des Fürsten. Schweizer Glasgemälde aus dem 16. und 17. Jahrhundert sind ebenso ausgestellt wie wertvolle Gemälde der altdeutschen und altniederländischen Malerei. Auch Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren und dem Jüngeren können Sie hier bewundern.

Impressionen aus dem Wörlitzer Park

Turm im Park Oranienbaum
Park Oranienbaum ©instagram.com/ankoma23

Schloss und Park Oranienbaum

Die weitgehend niederländisch geprägte Barockanlage Oranienbaum wurde von Fürst Franz in chinesischem Stil umgestaltet. Im idyllischen Inselgarten können Sie von fernen Kulturen träumen – er ist einer der wenigen noch erhaltenen englisch-chinesischen Gärten aus dem 18. Jahrhundert.  Beim Lustwandeln im Park finden Sie am südlichen Rand bald eine der längsten Orangerien Europas, die auch heute noch zur Unterbringung von Zitrusfrüchten genutzt wird.

Schlangenhaus im Park Luisium
Schlangenhaus im Park Luisium ©WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg, Uwe Weigel

Schloss und Garten Luisium

Der in Dessau-Waldersee liegende Landsitz der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau zählt als die idyllischste Parkanlage des Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Fürst Franz von Anhalt-Dessau ließ das kleine Landhaus als privaten Wohnsitz für seine Gemahlin errichten, die gleichzeitig Namensgeberin für die Parkanlage ist.  Das Schloss ist von einem englischen Landschaftsgarten umgeben, in dessen natürliche Landschaft sich die Gartenarchitekturen das Schlangenhaus, die Orangerie, die Torhäuser und der Ruinenbogen einfügen. Im Rahmen einer einstündigen Führung kann das Luisium besichtigt werden.

Schloss Georgium
Schloss Georgium ©Tourismus-Marketing Dessau-Rosslau

Schloss und Park Georgium

Das Georgium ist neben den Wörlitzer Anlagen der kunsthistorisch bedeutendste Landschaftspark englischen Stils im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Ähnlich wie in den Parkanlagen in Wörlitz finden Sie hier zahlreiche klassizistische und romantisierende Parkbauten und Skulpturen, die sich harmonisch in die Natur einbetten. Der Übergang vom kunstvoll angelegten Landschaftsgarten in die natürliche Landschaft ist hier besonders gut nachzuvollziehen. Am Elbpavillon sowie an der künstlichen Ruine Wallwitzburg haben Sie einen einmaligen Ausblick über die gesamte Gartenlandschaft entlang der Elbe.
Der Park ist ganzjährig frei zugänglich. Das Schloss wird derzeit umfassend saniert.

Schloss Mosigkau
Schloss Mosigkau ©Tourismus-Marketing Dessau-Rosslau

Schloss und Garten Mosigkau

Das Rokoko-Schloss wird heute als das „kleine Sanssouci“ bezeichnet. Es zählt zu den letzten weitgehend erhaltenen Rokoko-Ensembles Mitteldeutschlands.
Bei einer Besichtigung erleben Sie die Räumlichkeiten mit teilweise erhaltener Originalausstattung. Besonders den Galeriesaal möchten wir Ihnen ans Herz legen, denn hier finden Sie in vertieften Wandfeldern eine in Deutschland einzigartige barocke Hängung bedeutender Gemälde. Der Lustgarten des Schlosses schmückt sich mit sommerlich-farbenfrohen Blumen und exotischen Kübelpflanzen und lädt zu einer Entdeckungstour durch den schlosseigenen Irrgarten ein. In den zwei Orangerien werden die zum Teil Jahrhunderte alten Kübelpflanzen gehütet.

Weinberghaus im Kühnauer Park
Weinberghaus im Kühnauer Park ©WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg, Uwe Weigel

Schloss und Park Großkühnau

Der langgestreckte schmale Garten wurde entlang des Südufers des Kühnauer Sees mit seinen künstlichen Inseln angelegt und bildet den westlichen Abschluss des Gartenreiches.
Ein Highlight der Anlage ist das auf einem Hügel gelegene Weinberg-Schlösschen, ein klassizistisches Bauwerk, das an einen Italien-Urlaub erinnert. Kleinarchitekturen und Plastiken vervollständigen das architektonische Bild des Gartens. In die Gestaltung sind ebenfalls das klassizistische Schloss Kühnau sowie die Kirche eingebunden.
Der Kühnauer Park ist ganzjährig geöffnet. Das Schloss ist nicht öffentlich zu besichtigen.

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