St. Andreaskirche

St. Andreaskirche in Eisleben

In der St. Andreaskirche, gelegen im Herzen der Eisleber Altstadt, hielt Luther seine letzten Predigten.

Die St. Andreaskirche stellt mit ihren beiden Türmen den baulichen Mittelpunkt der historisch gewachsenen Altstadt Eislebens dar. Im Jahre 1180 wurde sie erstmalig erwähnt, ihre heutige Form erlangte sie jedoch erst Ende des 15. Jahrhunderts. Im Jahre 1531 besaß die St. Andreaskirche 14 Altäre, darunter ein Fronleichnamsaltar, ein Petrusaltar sowie ein Marienaltar.

Auf der 1509 erbauten Kanzel hielt Martin Luther im Februar 1546 seine letzten vier Predigten, bevor er am 18. Februar verstarb. Am 19. Februar 1546 wurde Martin Luthers Leichnam in der spätgotischen Hallenkirche aufgebahrt und von dort auf Befehl des sächsischen Kurfürsten nach Wittenberg überführt.

Besonderheiten der St. Andreaskirche

St. Andreaskirche in Eisleben

Die St. Andreaskirche ist von weiten Bögen, hohen Seitenschiffen und dem Kreuzgewölbe im Hauptschiff geprägt. Der vierflügelige Altar ist ein herausragendes Zeugnis mitteldeutscher Spätgotik. In den Seitenschiffen der Kirche befindet sich ein Meisterwerk deutscher Renaissanceplastik – die Grabtumba für den letzten katholischen Mansfelder Grafen, Hoyer IV. Graf von Mansfeld-Vorderort.

Aufgrund von Witterungsschäden kann Luthers Kanzel seit 2011 nicht mehr genutzt werden. Die Kirchengemeinde bittet um Spenden, damit die Sanierung bis zum Reformationsjubiläum 2017 abgeschlossen werden kann.

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

  • Mo–Sa, 10.00–16.00 Uhr
  • So, 11.30–16.00 Uhr

November bis April

  • Mo–Fr, 10.00–12.00 Uhr und nach Vereinbarung

Eintritt

Um eine Spende zur Restaurierung von Luthers Kanzel wird gebeten.

Adresse

St. Andreaskirche
Andreaskirchplatz
06295 Lutherstadt Eisleben