Luthers Elternhaus

Luthers Elternhaus in Mansfeld

Die Ausstellung „Ich bin ein Mansfeldisch Kind“ in Luthers Elternhaus in Mansfeld befasst sich mit dem Leben und Alltag der Familie Luther.

„Ich bin ein Mansfeldisch Kind“

13 Jahre lang, von 1484 bis 1497, lebte Martin Luther in Mansfeld, wo er seine erste schulische Ausbildung in der Mansfelder Lateinschule erhielt. Luthers Vater Hans Luder war ein erfolgreicher Hütten- und Bergwerkbesitzer, der 1492 Vierherr, ein Gemeindevertreter der Stadtversammlung, wurde. Für dieses Amt war der Hausbesitz Voraussetzung. Als Hans Luder starb, übernahm der jüngere Sohn Jakob das Anwesen. Martin Luther verbrachte allem Anschein nach seine Kindheit in dem Anwesen, bis er 1497 für eine weitere Ausbildung Mansfeld verließ.

Bis ins Jahr 1578 blieb das Haus in Familienbesitz. Im Jahr 1885 schließlich erwarb der Mansfelder Lutherhausverein das Haus, um eine Diakonissenwohnung darin einzurichten. Dies geschah hauptsächlich, um Luther zu gedenken. Hierbei wurde das Gebäude mit einer steinsichtigen Fassade versehen.

Gemaelde Hans Luder, Luthers Elternhaus

Die Ausstellung

Mit der Wiedereröffnung von Luthers Elternhaus bekommt Luthers Heimat einen musealen Ort. Eine Ausstellung unter dem Titel „Ich bin ein Mansfeldisch Kind“ erzählt vom Alltag der Familie Luther in Mansfeld, von Luthers Schule und Schulgeschichte sowie von der Lutherrezeption im Mansfelder Land. Zu den Exponaten gehören bedeutende archäologische Fundstücke wie die Murmeln, mit denen Martin Luther spielte.

Öffnungszeiten

April bis Oktober

  • Mo–So, 10.00–18.00 Uhr

November bis März

  • Di–So, 10.00–17.00 Uhr

Eintritt

Erwachsene | 5,00 €
Ermäßigt | 2,50 €
Kombiticket "Mansfelder Land"| 10,00 € (Luthers Eltern-, Sterbe- und Geburtshaus)

Adresse

Luthers Elternhaus
Lutherstraße 26
06343 Mansfeld-Lutherstadt